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Urban Changes and Culture. Konferenz der Begegnungen

aus Anlass des Jahres Deutschland und Indien 2011-2012
Kalkutta, 8.-11. Februar 2012

Im Jahr 2009 waren es erstmals mehr als 50% der Weltbevölkerung, die in Städten lebten. Diese sich in Zukunft noch verschärfende Situation verlangt ein neues Denken und neue Konzepte für den urbanen Lebensraum.

Die Konferenz Urban Changes and Culture brachte erfahrene Stadtplaner, Architekten, Kulturmanager und Soziologen aus Indien und Deutschland zusammen, um über die Zukunft von Städten im Wandel zu diskutieren und mögliche Handlungsvorschläge aus der Perspektive von Kultureinrichtungen zu entwickeln. Im Fokus standen dabei Mittelstädte, ein Stadttypus, der in den letzten Jahren immer stärker ins Zentrum der Auseinandersetzung mit Urbanität gerückt ist, deren Ausgangssituationen in Deutschland und Indien jedoch sehr unterschiedlich sind: Während sich Mittelstädte in Indien in rasantem Tempo zu großen Ballungszentren entwickeln, sind viele von Ihnen in Deutschland von Abwanderungsbewegungen bedroht und schrumpfen zusehends.

Wie können Kultureinrichtungen beider Länder auf die neuen Herausforderungen reagieren und sich innerhalb dieser wandelnden urbanen Realitäten positionieren? Auf welche Visionen des "Museums der Zukunft" können wir uns beziehen, die diesem Wandel Rechnung tragen?

Gerade die Verschiedenheit der Situationen in Indien und in Deutschland konnte einen produktiven und evtl. auch kontroversen Diskurs während der Konferenz entfachen, der durch den Transfer von Know-how und Erfahrungen in beiden Richtungen kreative Ergebnisse lieferte.

Urban Changes and Culture bestand aus einer Experten- und einer Jugendkonferenz, die in einzelnen Foren und Workshops miteinander interagieren. Durch die Öffnung des Themas für unterschiedliche Teilnehmergruppen sollten unkonventionelle Debatten zu innovativen Handlungsvorschlägen führen, die der Rolle von Kultureinrichtungen in urbanen Transformationsprozessen neue Perspektiven eröffnen.

Hintergrund

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zählen mit ihren insgesamt zwölf Museen zu den bedeutendsten und ältesten Museumsverbünden der Welt. Sie sind heute mehr denn je Stätte der Forschung und des Dialogs der Wissenschaften über Nationalitäten und ehemals trennende Grenzen hinweg. Ausgehend von ihrer mehr als 450jährigen Sammlungsgeschichte verstehen sie sich heute als international operierende kulturelle und gesellschaftliche Institution, zu deren Aufgaben es zählt, den Dialog zwischen Kulturen zu fördern und zu bereichern.

Die Konferenz ist Teil der Initiative Deutschland und Indien 2011-2012 des Auswärtigen Amts und versteht sich als nachhaltiger Beitrag zur Stärkung des kulturellen Austauschs zwischen Indien und Deutschland. Mit seinem Oberthema StadtRäume - City Spaces stellt das Jahr eine einzigartige Chance dar, Diskussionen über die Beziehungen zwischen Städten und ihren Kultureinrichtungen zu initiieren und zu vertiefen.