In der Jahresmitte 2008 ermöglichte die großzügige Unterstützung der Sächsischen Staatsregierung den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, das umfassende und auf mehrere Jahre angelegte Recherche-, Erfassung- und Inventurprojekt „Daphne“ zu initiieren. Ein wesentliches Instrument des Projektes „Daphne“ ist die namensgebende Museumsdatenbank „Daphne“. Diese wurde gemeinsam mit der Dresdner Software-Firma „Robotron“ eigens für die Erfassung des rund 1,2 Millionen Objekte umfassenden SKD-Bestandes entwickelt. Daphne erlaubt erstmals – und das macht es zu einem Modellprojekt für alle Museen in Deutschland - die systematische Provenienzrecherche sämtlicher Zugänge seit 1933. Dabei gilt es den Bestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden nach Objekten zu untersuchen, die
Die Problemlage ist also komplex, komplexer als in den Museen der „alten“ Bundesrepublik. Die Sächsische Staatsregierung und die SKD wollen mit diesem Modellprojekt ihrer besonderen moralischen Verpflichtung, die aus der historischen Rolle der Dresdner Museen resultiert, gerecht werden. Die Dokumentation der Ergebnisse des „Daphne“-Projektes ist mehrstufig geplant:
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Kontakt:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Prof.Dr. Gilbert Lupfer
Telefon: 0351 / 49 14 7545
E-Mail: Gilbert.Lupfer@skd.museum