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Meissener Porzellan für den polnischen Adel im 18. Jahrhundert

Projektträger:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden,
Porzellansammlung

Kurzbeschreibung:
Mit der Erlangung der polnischen Königswürde durch den sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. (August II.), genannt der Starke, 1697 begann die Epoche der sächsisch-polnischen Union, die mit dem Tod seines Sohnes Friedrich August II. (August III.) 1763 endete. Während dieser Zeit erwuchs dem Meissener Porzellan nicht nur eine große Bedeutung als Statussymbol sondern auch als diplomatisches Geschenk, vor allem im Zusammenhang mit der Königswahl der beiden Kurfürsten und in ihrer glänzenden Hofhaltung in Warschau. So gelangten zahlreiche Porzellane der Königlichen Manufaktur in Meissen in den Besitz der polnischen Adligen, entweder als Geschenke oder als Bestellungen. Diese Bestände hinsichtlich ihrer Entstehungs- und Kulturgeschichte sowie ihrer kunsthistorischen Bedeutung zu erforschen, zu dokumentieren und zu publizieren, ist die Aufgabe des geplanten Forschungsprojekts, mit dem nicht zuletzt ein Stück polnisch-deutscher Vergangenheit und damit gemeinsamer Geschichte aufgearbeitet werden wird.

Angestrebte Ergebnisse und Ziele:
Publikation und evtl. Ausstellung

Laufzeit:
Seit 2009 - unbestimmt

Projektverantwortlicher:
Prof. Dr. Ulrich Pietsch

Kooperationspartner:
Muzeum Narodowe w Warszawie
Zamek Królewski w Warszawie
Pałac Wilanowy w Warszawie
Zamek Królewski na Wawelu w Krakowie
Państwowe Zbiory Sztuki w Dreźnie, Zbiór Porcelany

Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Pietsch