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Graphische Vorlagen für Malerei und Plastik der Meissener Porzellan-Manufaktur im 18. Jahrhundert

Projektträger:
Porzellansammlung

Kurzbeschreibung:
Mit diesem Projekt wird erstmalig eine umfassende Erforschung der druckgraphischen Vorlagen für das Meissener Porzellan im 18. Jahrhundert begonnen, nachdem dazu bisher nur spärliche Erkenntnisse vorliegen. Dabei werden in erster Linie die erhaltenen Bestände im Archiv der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen und im Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden gesichtet und den erhaltenen Porzellandekors bzw. Porzellanfiguren zugeordnet. Erst später wird die Sichtung der Ressourcen in anderen Kupferstichkabinetten und Bibliotheken erfolgen. Es wird zu untersuchen sein, in welcher Weise die Meissener Maler und Modelleure die graphischen Vorlagen genutzt haben und wie sie damit hinsichtlich eigener Leistungen umgegangen sind. Darüber hinaus soll geklärt werden, zu welchem Zeitpunkt die Vorlagen in die Manufaktur gelangten, welche Sujets ausgewählt wurden und wer dafür verantwortlich war. In diesem Zusammenhang muss auch die Rolle des Grafen Heinrich von Brühl und seines Sekretärs und Bibliothekars Carl Heinrich von Heinecken, der 1746 zum Direktor des Königlichen Kupferstichkabinetts ernannt wurde, Berücksichtigung finden.

Angestrebte Ergebnisse und Ziele:
Publikation

Laufzeit:
Zwei Jahre, vom 1. März 2011 bis 28. Februar 2013

Finanzierung:
Freundeskreis der Dresdner Porzellansammlung im Zwinger e.V.

Projektverantwortlicher:
Prof. Dr. Ulrich Pietsch

Projektmitarbeiter:
Dr. des. Claudia Bodinek

Kooperationspartner:
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen, Archiv, Dr. Peter Braun
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, Dr. Pfeifer-Helke

Zwischenergebnisse, Publikationen:
Kolloquium des Freundeskreises der Porzellansammlung
am 16. April 2011 im Albertinum

Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Pietsch