Titel des Forschungsprojektes:
Bestandskatalog Bologneser Malerei der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden
Projektträger:
Gemäldegalerie Alte Meister
Kurzbeschreibung:
Der Bestand an Bologneser Malerei stellt einen wichtigen und eigenständigen Schwerpunkt in der Gemäldegalerie Alte Meister dar, der auch in der Dauerausstellung sichtbar wird. Er umfasst einen Zeitraum vom Beginn des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, wobei er insbesondere durch Hauptwerke des Barocks besticht. Der Bestandskatalog erfasst jedes Gemälde in umfangreichen Einzelanalysen, wobei insbesondere Zuschreibung und Datierung, ursprüngliche Auftragssituation und Provenienz sowie Werkgenese und Ikonographie erforscht werden. Zudem wird der Stand der bisherigen kunstwissenschaftlichen Ergebnisse referiert und je nach Fragestellung naturwissenschaftliche und strahlendiagnostische Analysen zu Bildträger, Malmaterial und -aufbau unternommen.
Angestrebte Ergebnisse und Ziele:
Publikation des Bestandskatalogs
Laufzeit:
2006 - 2011
Finanzierung:
Teil der ständigen Arbeit des zuständigen Konservators für italienische Malerei; Drittmittel, unter anderem in Form des Curatorial Research Fellowship 2007 (The Getty Foundation, Los Angeles) und als J. Paul Getty Museum Scholar 2008 (Getty Research Institute, Los Angeles)
Projektverantwortlicher:
Dr. Andreas Henning, Konservator für italienische Malerei der Gemäldegalerie Alte Meister
Zwischenergebnisse, Publikationen:
Ausstellung: „Captured emotions – Baroque Painting in Bologna 1575 – 1725”, Los Angeles, The J. Paul Getty Museum, co-organized by the State Art Collections Dresden and the J. Paul Getty Museum, 16. 12. 2008 – 3. 5. 2009.
Andreas Henning / Scott Schaefer (Hg.): Captured emotions – Baroque Painting in Bologna 1575 – 1725, Ausstellungskatalog The J. Paul Getty Museum, Los Angeles 2008.
Andreas Henning: Bologneser Malerei in der Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister vom Beginn des Cinquecento bis zur Mitte des Settecento; in: Kunsthistorisches Institut in Florenz / Max-Planck-Institut, Forschungsbericht Herbst 2006 - 2008, Florenz 2009, S. 218-219.
Kontakt:
Andreas.Henning@skd.museum
