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SKD-Newsletter Juni 2017

Liebe Freunde der Kunst,

der Juni lädt zum Mitmachen ein! Die Sonderausstellung Made by me in Saxony. VOLKSKUNST JETZT! im Museum für Sächsische Volkskunst zeigt kuriose und traditionelle Werke aus Hinterhöfen, Garagen und Wohnstuben und bietet in der eigens eingerichteten Werkstatt und einem vielfältigen Rahmenprogramm viel Raum zum Kreativwerden. Das Albertinum präsentiert seine Sammlung immer wieder aus anderen Perspektiven und widmet sich aktuell dem Deutschem Wald mit Werken von Caspar David Friedrich, Ferdinand von Rayski sowie der zeitgenössischen Künstlerin Katharina Grosse. Der Österreicher Gregor Schmoll beschäftigt sich im Studiolo mit dem Wesen der Fotografie und der Frage nach Realität. Im Rahmen von PROLOG #7: Wir? im Japanischen Palais unternehmen Geflüchtete gemeinsam mit Ethnologen "Feldforschung" in Sachsen und spiegeln die Besonderheiten der sächsischen Gesellschaft.

Nicht verpassen:
Nur noch bis 5. Juni sind die drei Ausstellungen Miniatur-Geschichten, Women Cross Media und Global Player im Residenzschloss zu sehen.
Die Werkschau Karl-Heinz Adler. Ganz Konkret im Albertinum endet am 25. Juni, ebenso wie die Ausstellung You May Also Like: Robert Stadler in der Kunsthalle im Lipsiusbau.

Einen Überblick über alle aktuellen und kommenden Sonderausstellungen finden Sie auf www.skd.museum!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Made by me in Saxony. VOLKSKUNST JETZT!

Den Begriff der Volkskunst zu fassen ist nicht leicht. Die Ausstellung „Made by me in Saxony. VOLKSKUNST JETZT!“ im Museum für Sächsische Volkskunst wagt ab dem 17. Juni in Zusammenarbeit mit der Volkskunstschule Oederan einen Blick hinter die Klischees und zeigt eine kreative Gegenwart mit Werken aus Hinterhöfen, Garagen und Wohnstuben. Die künstlerische Selbstverwirklichung von traditioneller japanischer Häkelkunst bis hin zum neu definierten Nussknacker zeigt die Bandbreite heutiger Volkskunst auf. Wer sich selbst kreativ betätigen möchte, hat in der Werkstatt die Möglichkeit dazu: Korbflechten, Trickfilmen, Amigurumi, Löten und Schnitzen sind nur einige der Kurse, die auf Besucher warten.

Deutscher Wald

Wälder und Bäume gehören zu den oft gemalten Motiven in der Malerei der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Albertinum widmet sich mit „Deutscher Wald“ dem beliebten wie ambivalenten Sujet in zwei Etappen. Zunächst werden sieben romantische und frührealistische Gemälde von Künstlern wie Caspar David Friedrich und Ferdinand von Rayski gezeigt, die ab dem 13. Juni um die zeitgenössische Arbeit von Katharina Grosse ergänzt werden. Während der „Deutsche Wald“ in der Romantik zum Identifikationsbild nationaler Selbstvergewisserung und zugleich künstlerischer Neubesinnung wird, verbindet Grosse in ihrer Arbeit eine abstrakte und vielschichtige Malerei mit realen Objekten.

Gregor Schmoll

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Weltsichten auf Papier“ zeigt das Kupferstich-Kabinett ab 14. Juni mit „Gregor Schmoll. Wunderblock - Die Welt als Fotografie und Vorstellung“ im Studiolo Beispiele aus vorhandenen Fotoserien des Künstlers. Gibt es eine Realität und wenn, kann man diese objektiv wiedergeben? Für Gregor Schmoll ist die Fotografie kein Instrument objektiver Realitätswiedergabe, sondern erzeugt suggestive Bilder. Indem sich der Künstler bekannte Motive auf surreale Weise anverwandelt, macht er darauf aufmerksam, wie sehr unser Realitätsbegriff von der Fotografie geprägt ist und unser Wissen über die Welt von der Willkür der jeweils herrschenden Anschauungen und Erkenntnissysteme abhängig ist.

PROLOG #7: Wir?

Die zehnteilige Ausstellungsreihe PROLOG im Museum für Völkerkunde Dresden erzählt von Menschen, Dingen und Orten. Für PROLOG #7: Wir? - eine Kooperation mit dem Umweltzentrum Dresden - unternahmen Geflüchtete, die heute in Dresden und Umgebung leben, mit Ethnologen eine Feldforschung in Sachsen. Welche Besonderheiten gibt es in der sächsischen Gesellschaft? Welche Rituale werden begangen, welche scheinbaren Regeln befolgt? Was erscheint kurios oder widersprüchlich? Die Ergebnisse können Sie in Form eines umgekehrten Miniaturvölkerkundemuseums ab dem 16. Juni im Japanischen Palais aus einer ganz neuen Perspektive betrachten.

You May Also Like: Robert Stadler

Der Designer Robert Stadler erforscht und unterminiert die üblichen Kategorien von Kunst und Design und stellt den Status des Objekts, ob als Kunstwerk oder Produkt, in Frage. Unter dem Ausstellungstitel "You May Also Like: Robert Stadler", entliehen von kommerziellen Websites wie beispielsweise Amazon, treten nur noch bis zum 25. Juni in der Kunsthalle im Lipsiusbau Stadlers eigene Werke in Dialog mit historischen und zeitgenössischen Objekten der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Der geschichtsübergreifende Ansatz und die Gemeinschaft von Objekten Stadlers und der SKD bieten relevante neue Einblicke in die spezifischen Eigenschaften der Werke.

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